Gebetszug “1000 Kreuze für das Leben” in Salzburg

Rosen für das Leben

von Joannes Bucher

Am 25. Juli 2008, auf den Tag genau 40 Jahre nach der Veröffentlichung der Enzyklika Humane vitae von Paul VI., versammelten sich an die 300 Lebensschützer vor der Immaculata Statue am Domplatz in Salzburg. Veranstalter waren Pro-Life-Organisationen wie Europrolife, Jugend für das Leben, Human Life International, die Gebetsinitiative Salzburg und das Lebenszentrum Salzburg. Worum ging’s?

Paul VI. hatte in seiner Enzyklika über die „rechte Ordnung der Weitergabe menschlichen Lebens“ geschrieben, über die Schönheit der Berufung von Mann und Frau in der Ehe, über die Schönheit eines jeden Lebens. Gerade dieses Leben aber wird seit 40 Jahren angegriffen: Es wird verhütet, abgetrieben, manipuliert.

Der Gebetszug in Salzburg machte in beeindruckender Weise auf beides aufmerksam: auf die Würde jeden Lebens und auf die Sünden gegen das Leben.

Weiße Kreuze, von den Teilnehmern der Prozession getragen, sagten mehr als viele Worte.

Weihbischof Laun führte die Prozession an. Salzburg ist nach Berlin, München, London, Prag damit eine weitere Station gewesen, die der ungeborenen Kinder gedenkt:

„Wir vergessen Euch nicht, wir lieben Euch, wir werden Euch unsere Stimme geben!“

(Foto rechts: Weihbischof Dr. Andreas Laun mit Pfarrer Atzert, deutscher Pilgerseelsorger in Fatima)

In einer Erinnerungszeremonie wurden symbolisch 100 Rosen unter Glockenklang und Namensnennung in die Salzach geworfen – Zeichen für all die Kinder, die das Licht der Welt nicht erblicken durften.

(Fotos: F. Feuchtner)

Gern können Sie sich unter Gloria-TV ein kurzes Video über diese Veranstaltung ansehen