Pressemitteilung vom 14.10.2009

Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in München

– keine politische Veranstaltung

Veranstalter: „EuroProLife“ (Europäische Stimme der ungeborenen Kinder:
„Protect Our Life“ = „Schützt unser Leben“) Westendstraße 78, 80339 München

Zeit: Samstag, 24.10.2009 – 15:00 Uhr

Ort: St. Pauls-Kirche (a.d. Theresienwiese) in München (Ausgabe der Kreuze)

Am 24. Oktober 2009 findet von 15:00 bis ca. 18:00 Uhr der jährliche Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in München statt.

Der Veranstalter ruft alle Christen und alle Menschen guten Willens auf, ein weißes Holzkreuz als Zeichen der Trauer um die ca. 1000 vorgeburtlich getöteten Kinder, die an einem gewöhnlichen Werktag in Deutsch-land sterben müssen, durch München zu tragen. Gleichzeitig beten wir für alle Mütter, Väter, Ärzte und Politiker, damit in ihren Herzen die Liebe zu den wehrlosen Kindern im Mutterschoß aufleuchten möge.

Wir können nicht schweigend zusehen, wenn unschuldige Babys im Mutterschoß getötet werden, weil die Mutter der Meinung ist, „mein Bauch gehört mir“. Wenn das Kind unter ihrem Herzen reden könnte, würde es sagen: „Und mein Leib gehört mir, Mama! Bitte lass mich leben! Ich bin doch auf Dich angewiesen, um überleben zu können. Mama, ich flehe Dich an: bitte bring mich zur Welt und nicht um!“

Kinder müssen sterben, die geliebt werden möchten, die leben wollen, die einen Platz in unserer Gesellschaft brauchen, die dem Leben ihrer Eltern Sinn geben würden und mit ihren einzigartigen, unverwechselbaren Talenten und Fähigkeiten zum Gemeinwohl der gesamten Bevölkerung beigetragen hätten.

Deutschland wird nur eine Zukunft haben, wenn wir eine Kultur des Lebens aufbauen,
anstatt Menschenleben massenhaft zu zerstören.

An dieser Stelle betonen wir nochmals mit Nachdruck: EuroProLife ist in keiner Weise politisch aktiv, sondern eine internationale Gebetsvereinigung! Unsere Veranstaltung ist ein reiner Gebetszug, der die Verkündigung christlicher Werte ebenso zum Ausdruck bringt, wie die schmerzliche Trauer und das Mitgefühl für die Opfer: tote Kinder, verwundete Mütter, verzweifelte Angehörige und nicht zuletzt eine leidende Gesellschaft, die immer tiefer in der demographischen Katastrophe versinkt.

Von Seiten der linken Szene wird gerne unterstellt, dass EuroProLife mit der Teilnahme von Neonazis sympathisiere, obwohl Polizei, Staats- und Verfassungsschutz Erkenntnisse über solcherlei Zusammenhänge ausdrücklich verneinen. Tatsächlich wurde der Gebetszug 2008 von den Rechtsextremen mißbraucht, als diese gegen den öffentlich ausdrücklich artikulierten Willen des Veranstalters teilnahmen, was nach bestehendem Versammlungsgesetz auch nicht zu unterbinden war. Unsere Aussage: „Jeder, der von Herzen in diesem Anliegen mit uns mitbeten möchte, ist willkommen.” wird von den Linksextremen in völlig sinnentstellter Weise als Einladung für Neonazis interpretiert. Dazu Präsident Wolfgang Hering: „Wir haben und hatten keinerlei Gemeinsamkeiten oder gar Kooperationen mit Rechtsextremisten. Wer den Neonazis zutraut, dass sie mitbeten würden – und dann auch noch von Herzen -, kann nur als realitätsfremd betrachtet werden. Wer uns Sympathien mit nazistischem Gedankengut oder gar Zusammenarbeit mit rechtsextremen Organisationen bzw. Personen nachsagt, handelt böswillig verleumderisch. Wir werden Strafanzeige erstatten!“ Erkenntnisse über einen erneuten Mißbrauch der Neonazis liegen bis dato nicht vor.

Wolfgang Hering (Präsident von EuroProLife)